Mentale Gesundheit - ein akutes Problem
Aktuelle Statistiken zeigen deutlich, dass die mentale Gesundheit am Arbeitsplatz einen negativen Trend aufweist.
Rebmann Research: Steigende besonders psychisch assoziierte Fehlzeiten am Arbeitsplatz
Laut dem Fehlzeiten-Report 2023 von Rebmann Research haben sich psychisch bedingte Fehlzeiten in den letzten zehn Jahren um 48% erhöht. Vor allem psychische Erkrankungen wie Depressionen und Angststörungen führen zu längeren Ausfallzeiten, im Schnitt 29,6 Fehltage pro Fall, was deutlich über anderen Krankheitsbildern liegt.
Hier geht es zum Report, der auf der Studie von WidO - Wissenschaftliches Institut der AOK basiert.
DAK Psychreport 2023: Erneuter Höchststand bei psychisch bedingten Fehltagen im Job
Der DAK Psychoreport 2023 zeigt ebenfalls, dass insbesondere junge Beschäftigte vermehrt von psychischen Erkrankungen betroffen sind. Bei den 25- bis 29-Jährigen stiegen die Krankschreibungen aufgrund von psychischen Belastungen um 24–29%.
Hier geht es zur DAK Pressemitteilung und hier zur Studie.
McKinsey-Studie 2023: Jeder fünfte Beschäftigte leidet unter Burnout-Symptomen
Zusätzlich stellte eine McKinsey-Studie 2023 fest, dass jeder fünfte Beschäftigte in Deutschland unter Burnout-Symptomen leidet, wobei vor allem toxische Arbeitsumgebungen und unklare Rollenverteilungen als Hauptursachen genannt werden.
Hier geht es zur Pressemitteilung und hier zur McKinsey Studie.
Insgesamt verdeutlichen diese Daten, dass psychische Belastungen am Arbeitsplatz weiter zunehmen und es Handlungsbedarf gibt, um die mentale Gesundheit der Beschäftigten zu fördern.
